Radio Paradiso - Natürlich gesund - 49 - Darmkrebsmonat März
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00:00:00: Natürlich gesund,
00:00:02: der Radio
00:00:02: Paradiso Gesundheits
00:00:04: Podcast.
00:00:05: Mein Name ist Julia Nogli, unser Thema heute.
00:00:07: Darmkrebsmonat-März.
00:00:09: Vorsorge, Behandlung – was kann man selbst tun?
00:00:13: Überall das spreche ich mit Dr.
00:00:14: Jens Königer, Chefarzt der Abteilung für innere Medizin und Dr.
00:00:18: Oskar Rückball, Kommissarischer Chefarst.
00:00:21: Allgemein- und Visceralchirurgie Zentrum für Robotik an der Emanuelklinik Rüdersdorf Universitätsklinikum der medizinischen Hochschule Brandenburg, Theodor Fontane.
00:00:31: Hallo!
00:00:32: Ich grüße Sie
00:00:34: Guten
00:00:34: Abend.
00:00:35: Ja, wir nehmen diesen Darmkrebs Monat-März zum Anlass um genau über dieses wichtige Thema zu sprechen.
00:00:42: Bei Darm Krebs fällt mir tatsächlich auch schon gleich die Vorsorge ein also Früherkennung, die ja hier wie ich mal gehört habe besonders effektiv ist.
00:00:50: was es dazu zu sagen?
00:00:53: Ich würde als Internist dazu das Wort ergreifen.
00:00:56: Also Darmkriebs ist ja muss man sagen die über beide Geschlechter gesehen die zweithäufigste Krebserkrankungen an der jährlich bis zu sechzigtausend Menschen in Deutschland erkranken.
00:01:09: Und deswegen hat man sich vor knapp vormundzwanzig Jahren, zweitens zwei Gedanken gemacht ein strukturiertes Vorsorgeprogramm einzuführen und das ist auch erfolgreich muss man sagen.
00:01:25: Das sieht eben verschiedene Maßnahmen der Vorsorge
00:01:28: vor.
00:01:29: Das sind welche?
00:01:30: Als erste Maßnahme ist natürlich immer die klinische Untersuchung beim Hausarzt, also ob Patienten Darmbeschwerden haben oder nicht.
00:01:38: Der Fall und bei den Vorsorgepraktiken ist sozusagen der erste Schritt.
00:01:43: Wir reden hier von Patientinnen die so das fünftigste Leben erreicht haben, bei denen es sinnvoll ist mit der Vorsorge zu beginnen.
00:01:51: Und die erste Maßnahme ist eine Stuhluntersuchung auf verstecktes Blut ein sogenanntes Stuhltest Und der Goldstandard allerdings ist dann eben, wie gesagt bei Patientinnen und Patienten ab fünfzig die kein besonderes familiäres Risiko für Darmkriegserkrankungen haben.
00:02:11: Die sogenannte Vorsorge-Koloskopie also die Darmspiegelung.
00:02:15: Genau, die kann man dann in Anspruch nehmen Frauen Männer gleichermaßen.
00:02:20: und ja was passiert da?
00:02:22: Wie schnell geht das und wie schnell kriege ich da ein Ergebnis und was kann dadurch verhindert oder gesehen werden?
00:02:29: Ja Ich sage mal, der Vorteil wenn man von meiner bisartigen Erkrankung davon sprengt will.
00:02:35: Der Vorteil von Darmkrebs ist im Vergleich zu anderen
00:02:38: Krebsarten
00:02:39: dass er ja aus gutartigem Vorstufen entsteht den sogenannten Polypen oder Ardynomen und die Rationale oder der Gedanke hinter der Vorsorgekoloskopie ist eben diese gutartige Vorstufe frühzeitig zu erkennen und dann gleich im Rahmen der Koloskopien auch zu entfernen.
00:02:58: Die Kuliskopie ist mittlerweile ein völlig etabliertes und schonendes Verfahren.
00:03:05: Es gibt ja nach wie vor Ängste und Sorgen in der Bevölkerung, vielleicht kommen wir da später noch dazu Aber das ist eine Untersuchung die innerhalb von zwanzig Minuten nach entsprechender Vorbereitung Risikoarm- und schmerzfrei durchgeführt werden kann Und wie gesagt den Vorteil birgt dass wir nicht nur eine frühe Erkennung machen sondern gleichzeitig auch eine Vorsorge, in dem wir vor Stufen entfernen.
00:03:30: Und dadurch kommt es dann auch, wenn alles gut ist so lange Ruhe hat?
00:03:35: Nämlich zehn Jahre etwa ne?
00:03:37: Ja bei wie gesagt Patienten und Patienten die aus keinem Hochrisikverband für Darmtripsdamm ist das sogenannte Vorsorgeintervall dann zehn Jahre.
00:03:47: Das heißt, wenn die Untersuchung vollkommen unauffällig war, hat man zehn Jahre Ruhe.
00:03:52: sozusagen gibt auch schon Studien, die sagen, dass man dieses Intervall sogar noch verlängern könnte.
00:03:57: Aber im Moment ist noch der Goldstand hat alle zehn Jahre.
00:04:01: Anders ist es natürlich wenn in der Vorsorge kleine Befunden erhoben werden.
00:04:06: Da würde ich jetzt auch gerne dann an Dr.
00:04:08: Rückball weitergeben.
00:04:11: In der Tat was passiert?
00:04:12: Wenn etwas gefunden wird entweder jetzt in diesem Zusammenhang der Vorsorgenuntersuchung oder überhaupt wie geht's dann weiter?
00:04:20: Gute Abend auch von mir!
00:04:23: Ich will noch mal einen Wogen zurück machen zu meinem Kollegen im Internisten.
00:04:26: Wenn was Kleines gefunden wird, ist es ja so dass wir die frühen Befunde auch noch mit der Koloskopie oder der Darmspielung sogar abtragen können.
00:04:33: Das ist ja immer das wünschenswerteste, dass man sozusagen gar keine Operationen machen muss.
00:04:38: Dann kommt der nächste Schritt, dass es auch Befunden gibt, die wir zum Beispiel Ende des Dickdames in Mastarmen chirurgisch abtragen können, ohne dass wir den Verlauf des Damens an sich unterbrechen müssen.
00:04:50: Also wir müssen dann nicht ein ganzes Stück Darm entfernen.
00:04:54: Ansonsten wenn wir jetzt den ganzen Dickdarm betrachten also den ganzen dickdarm bedeutet Kolon und Rektum in der medizinischen Fachsprache.
00:05:02: Dann ist es häufig so das Wenn wir einen bösartigen Befund schon gefunden haben, dass wir durchaus einen Darmabschnitt entfernen müssen.
00:05:10: Heutzutage ist es so, dass man wir das eigentlich immer minimale Inversiv operieren Das heißt mit der Schlüsseldurchchirurgie, also kleine Zugänge zur Bauchhöhle und dann muss kein großer Bauchsschnitt durchgeführt werden.
00:05:24: Und dann wird entschieden nach der Operation je nachdem wie der Befund genau aussieht was der Pathologe festlegt ob noch Lymphknoten vielleicht befallen waren oder andere Risikofaktoren gefunden wurden während der Operation ob man im Anschluss noch eine Chemotherapie überhaupt braucht oder nicht.
00:05:41: Hier muss man aber hervorheben das beim Mastarm die Therapie inzwischen hochindividualisiert ist und sich davon unterscheidet.
00:05:52: Spielt hier auch schon diese robotisch unterstützte Medizin eine Rolle, wo Sie ja ganz viel mitzutun haben oder?
00:05:59: Ja auf jeden Fall also.
00:06:01: die robotische Chirurgie ist ja nichts weiter als eine Technik der minimalinvasiven Chirurgy.
00:06:07: Die laparoscopische Chirogie ist eine minimalinvasive Technik.
00:06:13: Der Roboter hat natürlich den Vorteil, dass er eine höhere Vergrößerung hat als bei der Laparastopie.
00:06:17: Nicht nur vierfach sondern zehnfach und wir sehen dann auch im Körper vor Ort sehen wir dreidimensional.
00:06:24: also ohne das wir jetzt in der Brille unter einem speziellen Bildschirm verwenden müssen haben wir so als würden wir im Körper stehen ein dreidimmensionales Bild und wir können unsere Hände so bewegen wie wir außerhalb des Körpers sie bewegen kann zum Nähen oder zum Herstellen einer gewissen anatomischen Übersicht
00:06:41: Und da haben Sie ja jetzt auch schon viel Erfahrung mit.
00:06:42: Das ist gar nicht mehr so neu, wie das eigentlich klingt?
00:06:46: Genau also das System wurde von meinem Vorgänger eingeführt hier in Rüdersdorf und wird jetzt fortgesetzt.
00:06:51: Von uns wir haben auch den Nachfolgemodell technisch sozusagen erhalten was den Roboter selbst betrifft und arbeiten jetzt mit dem Davinci X-Systeme und benutzen das für alle kolorektalen Karzinome natürlich auch für andere Karzinomene aber auch für gutartige Erkrankungen um eben den Patienten den großen Bauchsschnitt zu ersparen Genau.
00:07:11: Ja, Sie hatten vorhin den Mastdarm kurz schon erwähnt.
00:07:14: man hat eine ungefähr Vorstellung wo der ist aber warum ist er in diesem Zusammenhang so relevant?
00:07:19: Also das ist hochrelevant für uns weil wir da von der personalisierten oder individualisierten Medizin in einer besonderen Art und Weise sprechen.
00:07:26: Der Mastdamen sind die letzten sechzehn Zentimeter vom Schließenmutzel aufwärts in den Körper hinein und darüber kommt dann erst der Dickdarm.
00:07:33: Und beim Mast Darm ist es so dass durch diese hochindividualisiert Therapie Inzwischen sogar die Prognose besser ist als beim Kolonkarzinom.
00:07:42: Wir haben vor zwanzig Jahren entdeckt, dass durch besondere chirurgische Techniken die Prognoße erheblich verbessert werden kann und zusätzlich ist es gelungen durch die Vorbehandlung mit der Bestrahlung bei manchen befunden, eher bei fortgeschrittenen Befunden Und auch durch die Verbehandlungen mit einer gewissen Form von Chemotherapie Die Prognese wirklich ganz dramatisch zu verbessern.
00:08:06: Und hier kommt es in der Summe dazu, dass wir inzwischen eine so individualisierte Therapie haben.
00:08:10: Ich habe das neulich mal durchgezählt weil wir die Fälle ja auch in der Tumorkonferenz immer besprechen, dass sie im Prinzip elf unterschiedliche Wege haben, die zu einer spezialisierten Therapie eines einzelnen Patienten führen können je nachdem was er dann für ein genaues Tumorstallium hat.
00:08:28: Das kann natürlich bedeuten, dass man zum Beispiel einen Befund auch nach einer Vorbehandlung mit Chemotherapie und Bestrahlung vielleicht nur noch abträgt und nicht den Darm sozusagen komplett entfernen muss.
00:08:39: Und wir sprechen inzwischen auch bei einer Art von Vorbehandlung, von einer total neoadjuvanten Therapie was bedeutet dass wir die ganze Chemotherapie dieser Patient jemals für diese Erkrankung erhält vor die Operation stellen.
00:08:51: und wenn wir dann sehen nach der durchgeführten Therapie das der Tumor weg ist Dann können wir auch das sogenannte Watchful Vating machen, dass wir sagen wir beobachten den Befund weiter und operieren erst mal gar nicht.
00:09:02: Und dann ist es nur in dreißig Prozent der Fälle erforderlich, dass man eine sogenannte CELVETCH also Rettungsoperation machen muss wo man den Tumor denn doch noch operiert falls sich noch TUMOR zeigt.
00:09:12: Zu guter Letzt haben wir einen neuen molekulargenetischen Ansatzpunkt gefunden.
00:09:18: Der ist leider bei nicht so vielen Patienten vorhanden.
00:09:20: Ungefähr vier Prozent der Errektumkarzinom, also Mastankarzinompatienten haben eine Mikrosatelliteninstabilität.
00:09:28: Das ist ein besonderes Merkmal ihrer Krebszellen und bei diesen Patienten es inzwischen möglich durch eine Therapie die keine reine Chemotherapie ist sondern eine Antikörpertherapie.
00:09:39: Dostalimab heißt der gängigste Antikörper hier im Moment.
00:09:42: da werden aber weitere kommen das sind ungefähr zwanzig in den Studiengrade die untersucht werden.
00:09:48: Da können wir eine Vorbehandlung nur mit einem Medikament durchführen.
00:09:52: Es gab eine kleine Untersuchung in New York, die gezeigt hat, dass alle Patienten angesprochen haben und wir haben auch schon so einen Patienten behandelt, weil man dann am Ende noch operiert, weil die Nachsorge nicht standardisiert ist.
00:10:04: Hier ist es so, dass die Patienten häufig gar kein Tumor mehr aufweisen.
00:10:08: Gut, auch wenn jetzt hier viel vorangeht in der Therapie von schon bestehenden Tumoren wäre es ja natürlich toll.
00:10:15: Es entstünde gar nicht was kann denn jede Patientin jeder Patient oder jeder Mensch selbst tun um möglichst Darmkrebs oder solche Dinge zu vermeiden?
00:10:25: Also das ist eine sehr gute Frage denn man kann etwas tun und zwar gibt es große Untersuchungen welche ich sage mal Art der Lebensführung sozusagen dass Darm Krebs Risiko erhöht oder mindert und da kann man sagen dass, ich sag mal allgemein eine alkoholarme Ernährung.
00:10:45: Also der mögliche Verzicht auf Alkohol und
00:10:48: Rauchen
00:10:49: sich auch positiv geben auf die Darmgesundheit auswirkt.
00:10:55: Es sind nicht nur die typischen Lungenkrebs, die sich dort vermeiden lassen.
00:11:03: Diesbezüglich ist eine gesunde Lebensführung auf jeden Fall wichtig.
00:11:08: wenig Fleisch, gilt als Profilachse.
00:11:13: Auch ballaststoffreiche Ernährung also eine wirklich pflanzlich schwerpunktmäßig Gemüse und pflantlich orientierte Ernährungen und natürlich auch die Bewegung denn auch das Übergewicht ist ein unabhängiger Risikofaktor für die Entstehung von Darmkrebs immer vorausgesetzt dass eben nicht genetische Sonderformen vorliegen.
00:11:36: es gibt eben auch ärbliche Darmkrebsformen, die natürlich durch eine Lebensführung leider nicht verhindert werden können.
00:11:44: Da ist eben die Früherkennung ganz wichtig und die Begleitung und die Nachsorge.
00:11:48: aber für die Allgemeinbevölkerung gilt eine allgemeine gesunde vor allen Dingen Ballerstoff, pflanzlich orientierte Ernährung mit viel Bewegung und möglichst wenig Alkohol ist auch in Sachen Darmkrebs vorteilhaft.
00:12:03: Und damit kann man auch jederzeit ja noch anfangen.
00:12:06: Viele werden es jetzt hören und denken, naja das weiß ich eigentlich alles aber jetzt bin ich schon fünfzig, sechzig, siebzig... Es lohnt sich schon da zumindest Dinge zu reduzieren gegebenenfalls?
00:12:17: Ja, der Altersgipfel liegt dann erst ab sechszig.
00:12:21: Vielleicht kann ich in dem Zusammenhang nochmal sagen bei allen Vorteilen.
00:12:25: Ich sage mal, wenn man sich vorstellt dass die Vorsagekoloskopie zum Beispiel ja das Risiko für eine Darmkrebserkrankung um ein gutes Drittel senken kann darf man nicht vergessen dass immer noch knapp zwanzigtausend Menschen in Deutschland im Jahr an Darm Krebs versterben.
00:12:43: also die Vorsorge, die Prävention
00:12:45: ist
00:12:45: nicht nur die Früherkennung sondern auch die Lebensführung ist also ganz ganz wichtig denn jeder Verhinderbare Darmkrebsfall ist
00:12:54: halt
00:12:55: Minderung, großen Leid.
00:12:57: Aber das ist glaube ich ja...
00:13:00: Also Sie glauben diese Zahl könnte deutlich runtergehen?
00:13:04: Ist ja wahrscheinlich hoffentlich schon runtergegangen in den letzten zehn, zwanzig Jahren wenn Menschen relativ gesund leben und eben wirklich auch diese Vorsorgeuntersuchungen Anspruch nehmen oder...?
00:13:16: Auf jeden Fall.
00:13:18: Das ist ja eine auch Kassenleistung für gesetzlich Versicherte, wie gesagt ab dem fünftigsten Lebensjahr hat jeder den Anspruch auf eine Vorsorgekoloskopie.
00:13:28: und was mir in diesem Zusammenhang hier ganz wichtig ist zu betonen dass die Patientinnen und Patienten bitte keine Angst haben müssen.
00:13:37: Jeder von uns weiß das manche Menschen die Darmspiegelung meiden aus Ängsten vor Komplikationen.
00:13:46: Aber hier kann ich sagen, dass die Komplikationsrate zum Beispiel die Verletzung des Darmes bei einer Vorsorgekoloskopie weit unter einem Promill liegt und insofern ist das eine sichere Untersuchung, die wir ja auch mittlerweile fast ausschließlich mit einer Schlafspritze also einer Sendierung durchführen so dass auch keine Schmerzen zu befürchten sind.
00:14:11: Und auch die Vorbereitung, die ja ganz existenziell wichtig ist oder essenziell für eine gute Darmspiegelung ist ein sauberer Darm.
00:14:20: Die Voraussetzung und diese Vorbereitungsmaßnahmen sind in den letzten Jahren deutlich angenehmer für die Patientinnen und Patienten geworden.
00:14:28: Man muss weniger Apfelmittel trinken es ist geschmacklich verbessert.
00:14:33: also es gibt eigentlich wenig Gründe oder keinen Grund gegen eine Vorsäukoloskopie
00:14:39: Herr Dr.
00:14:40: Rückbär, was könnten denn aber jetzt mal jenseits von dieser Vorsorgeuntersuchung, die auch gar nicht jeder macht?
00:14:46: Was könnte denn Warnzeichen sein, dass da irgendwas nicht stimmt in meinem Darm?
00:14:50: Worauf sollte man da achten?
00:14:52: Genau also das häufigste was wir wissen ist, dass der Patient entweder beim Hausarzt eine Blutarmut nachgewiesen bekommt, also eine sogenannte Anämie wenn die roten Blutfarbstoffe herniedrig sind oder er bemerkt selbstständig, dass er Blut verliert über den Darm.
00:15:08: Das kann entweder sein, dass er das sieht.
00:15:11: Dass Blut in die Toilette abgeht oder das Blut auch aufgelagert auf dem Stuhlgang ist und dann sollte er sich unbedingt in einer Rettungsstelle vorstellen.
00:15:20: Ansonsten kann er wenn es nur eine Spur ist auch zum Hausarzt gehen.
00:15:23: Das muss man sehr ernst nehmen.
00:15:25: Dann sind natürlich Bauchschmerzen ein wichtiger Faktor also wenn der Stuhligang nicht mehr abgesetzt werden kann und zu Zeichen des Darmverschlusses kommt oder erbrechen.
00:15:34: Das bedeutet immer in die Rettungsstelle zu gehen.
00:15:36: Die sind ja immer offen die Rrettungsstellen.
00:15:39: Und wenn der Patient einen starken Gewichtsverlust erleidet, den er nicht will.
00:15:45: Also der Ungewollt ist oder ganz starker Nachtschweiß neu auftritt dann sollte er ja auch immer ein Arzt aufsuchen und das abklären lassen.
00:15:54: Okay aber um noch mal positiv zu enden in der Therapie geht es wirklich weiter auch voran wahrscheinlich auch in den Jahren die Sie damit schon zu tun haben?
00:16:03: Absolut!
00:16:04: Also selbst wenn was ist kann man etwas machen.
00:16:07: so ist es.
00:16:09: Wenn ich das sagen darf, ist es so dass wir natürlich im Rahmen der Vorsorgekoloskopie auch immer wieder Karzinome also bösartige Damerkrankungen entdecken.
00:16:19: Aber dank der Vorsorgung ist es sowas diese in früheren Krankheitsstatien entdeckt werden und so dann doch noch mithilfe der Chirurgie oder einer interdisziplinären Therapie heilbar sind ja?
00:16:33: Also insofern die können wir nur dazu einladen, an den Vorsorgeprogrammen teilzunehmen.
00:16:40: Es lohnt sich denn wie gesagt Darmkrebs ist buchstäblich verhinderbar und kein Schicksal
00:16:47: Also keine Angst vor der Darmspiegelung.
00:16:50: Die Wahrscheinlichkeit, dass alles in Ordnung ist oder diese Polypen als mögliche Vorstufen von Tumoren gleich mit entfernt werden – die ist sehr hoch!
00:16:59: Und noch ein Hinweis an der Emanuelklinik Röderstorff gibt es auch regelmäßige Infoveranstaltungen.
00:17:04: so am siebzehnten Juni ist heute in drei Monaten mit dem Thema Inkontinenz worüber keiner reden will.
00:17:11: Das wird dann von siebzehn bis neunzehn Uhr im Konferenzzentrum der Emanuel Klinik Röderstdorf bei Berlin sein.
00:17:18: Der Eintritt ist frei und auch alle Infos dazu finden Sie hier bei uns auf www.paradiso.de in unserer Mediathek unter.
00:17:29: natürlich gesund!
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